Ich glaube nicht, dass mir irgendjemand der Dabei gewesenen widerspricht, wenn ich sage, diese Fahrt war ein voller Erfolg, wenn wir auch leider wieder einen Verletzten mit heimgebracht haben. Glück und Leid liegt halt oft dicht beieinander, aber ich glaube, der Verletzte hat eher die Pflege genossen, als den Schmerz gespürt, aber dazu später mehr!

 

So wie bei den ‚Alpinen’  üblich, fuhr der Bus pünktlich am Samstagmorgen, dieses Mal mit zwei Busfahrern: unser altbekannter ‚Willi Bus’ und der ‚Neue’ Erwin, vom Parkplatz an der Fachhochschule in Richtung Val die Sole. Erste Pause bei blauem Himmel und Sonnenschein, aber ohne Schnee, etwas hinterm Arlberg. Aber da man Schnee eh nicht essen kann fehlte der hier überhaupt nicht, denn wir wurden wieder bestens versorgt mit Würstchen, Wecken, Kaffee und gespendetem Kuchen. Hier schon mal ein ganz großes Dankeschön an die freiwilligen Helfer und Spender.

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Nach ca. einer halben Stunde ging es weiter und dann musste irgendetwas fürchterliches mit dem Wetter passiert sein – die Schreiberin hatte sich eine Weile ins Land der Träume verabschiedet und machte irgendwo auf der Brennerautobahn die Augen wieder auf – ringsherum nur noch nass, grau-braun, trist !!! Wo waren die Berge geblieben??

 

Im Dunkeln kamen wir dann im Hotel Niagara in Cusiano di Ossana an und wurden herzlich und später auch mit einem guten Essen empfangen. Es sei hier gleich die wirklich besondere Freundlichkeit der Familie bzw. des Personals des Niagara erwähnt – erlebt man nicht so oft !!

 

Nach der langen Fahrt wurde der Abend glaube ich bei keinem besonders lang und am nächsten Morgen dann die Überraschung:  das Grau war gewaschen, es war weiß, sogar bis zu uns runter ins Tal! Aber die Wolken hingen noch tief und so war so mancher am überlegen, ob es sich überhaupt lohnte ins Skigebiet hoch zu gehen. Aber auch die letzten Zögerer machten sich irgendwann auf – Gott sei Dank – denn es wurde noch ein wunderschöner Tag. Und obwohl Karl im Vorfeld etwas Bedenken hatte, ob wohl alle – besonders die neu Hinzugekommenen – sich in dem riesigen Skigebiet zurechtfinden würden, war die Truppe am Abend wieder vollzählig. Wahrscheinlich hatte das gute Essen im Hotel allen wieder den rechten Weg gewiesen!

 

Ein super Skigebiet, gutes Hotel – so konnte es weitergehen. Am Dienstagabend hatten wir  noch Besuch von Roberta, einer jungen Dame des’Azienda Turismo Val di Sole’, der mit einem Sektempfang für alle verbunden wurde. Mit Sekt den der PSV bei Gerhard geordert hatte und kleinen Köstlichkeiten vom Hotel. Sicher nicht nur Werbung, sondern ein echter kleiner Freundschaftsbeweis an den PSV Offenburg. Nächstes Highlight sollte dann der Musik-/Tanzabend am Donnerstag werden, wobei die ‚alten Hasen’ wohl schon davon überzeugt waren, dass es ein langer Abend werden würde, die ‚Neuen’ noch etwas skeptisch dreinschauten.

 

Und jetzt komm ich wieder zum Anfang, denn am Donnerstag am Spätnachmittag machte ganz schnell die Nachricht die Runde: ‚wir haben nur noch einen Busfahrer!’

Was war passiert?   Erwin hatte sich auf der Piste die Schulter ausgekugelt! Aber die Hilfe seiner Truppe, Polizei etc. hat so hervorragend funktioniert, dass er bestens versorgt am Abend nicht nur mit seinem Freund Peter einen Sketch spielen, sondern auch noch die halbe Nacht durchtanzen konnte. Wie sagte es Bärbel doch so treffend: ‚Der hat’s doch an der Schulter und nicht an d’ Füß !! Aber hier auch ein Kompliment an alle: Alle haben mitgetanzt, mitgelacht, einfach Spaß gehabt – schön!! Und am nächsten Morgen ging noch die Kunde um, dass die beiden Herren in der Nacht auch noch Besuch von drei Krankenschwestern bekommen haben ….  tja,   der PSV macht alles möglich!!  Und nur nebenbei: der Ersatz für den zweiten Fahrer hatte Erwin auch schon geregelt.

 

Wie man sich denken kann verging der letzte Tag dann wie im Fluge, allerdings am Abend nicht ohne das allseits bekannte Theaterstück des ‚Oberförsters’.

 

Und am Samstag rollte der Bus wieder, sogar eine halbe Stunde früher als vorgesehen, durch eine phantastische Kulisse und ohne große Staus oder  Schwierigkeiten Richtung Heimat.

Bleibt nur noch DANKE zu sagen an Katja und Karl für die wieder hervorragende Organisation und wie schon gesagt allen Helfern und Spendern im Hintergrund. Erwin hat das sehr schön formuliert: Wenn bei einem Puzzle nur ein Teil fehlt, dann passt’s schon nicht mehr!!!  In diesem Sinne:  Einen schönen Sommer und auf ein Wiedersehen in der nächsten Skisaison, dann auch wieder mit Hans Schaub, der sich leider in Crans verletzt hatte und Erwin: Gute Besserung, auf das der Alpencross gelingt !!!

 

 

Katharina

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