Die Verantwortlichen im PSV Offenburg sehen sich fortwährend verpflichtet, Kinder und Jugendliche im Verein in jeglicher Hinsicht zu schützen. Dazu gehört insbesondere auch der Schutz vor sexueller Belästigung und sexueller Gewalt. Deshalb wurden nachfolgende Schutzvereinbarungen getroffen bzw. Verhaltensregeln eingeführt: 

  • Gegenseitiger Respekt: Keine Beleidigungen; keine sexuelle Äußerungen der Kinder untereinander. Geschlechtsspezifische Diskriminierungen werden unterbunden. Gleichgeschlechtlichkeit ist kein Schutz. Es gibt nicht nur körperliche sexuelle Gewalt, auch psychische bzw. durch Gestik und Sprache.
  • Keine Privatgeschenke an einzelne Kinder. Auch bei besonderen Erfolgen gibt es keine Geschenke für einzelne Kinder, die nicht mit mindestens einer weiteren Person (weiterer ÜL, Elternteil) abgesprochen sind.
  • Einzelne Kinder werden nicht in den Privatbereich mitgenommen. Wenn aber z.B. eine Feier bei ÜL/Betreuer/in im Garten o. ä. stattfindet, ist es natürlich gestattet.
  • Jungen und Mädchen sollten sich in getrennten Räumen umziehen.
  • Die Übungsleiter/Betreuer/innen ziehen sich nicht gemeinsam mit Kindern/ Jugendlichen im gleichen Raum um.
  • ÜL/Betreuer/innen duschen nicht gleichzeitig mit Kindern und Jugendlichen.
  • Übernachtungen bei Freizeiten etc.: Betreuer/innen übernachten nicht in gemeinsamen Zimmern mit einzelnen Kindern und Jugendlichen.
  • ÜL/Betreuerinnen teilen mit Kindern und Jugendlichen keine Geheimnisse.
    Alle Absprachen sollen öffentlich gemacht werden.
  • Auch bei der Behandlung von Verletzungen oder bei „Einzelgesprächen“ soll eine weitere Person anwesend sein.
  • Körperlichen Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen (im Training oder zum Trösten in den Arm nehmen oder zum Mut machen) müssen von diesen erwünscht und gewollt sein und dürfen das pädagogische Maß nicht überschreiten. Hilfestellungen sind oftmals notwendig, aber nur im notwendigen Rahmen,
    ohne Grenzen zu überschreiten. 

Es hat sich gezeigt, dass der offene Umgang und die Enttabuisierung dieses Themas der sicherste Schutz vor Übergriffen darstellt.

Schutzvereinbarungen dienen generell sowohl dem Schutz von Übungsleitern/innen vor einem falschen Verdacht als auch dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch.

Ansprechpartner im PSV im Präventionskonzept gegen sexualisierte Gewalt sind
Lena Lienhard (lena-lienhard@web.de) und Boris Fazekas (boris.fazekas@web.de)

Gottfried Schätzle
Präsident