Trotz schlechter Wetterprognosen starteten am 8. Oktober 2016 17 Biker zu unserer zweittägigen Kandeltour.

Nach einer kurzen Zugfahrt nach Oberkirch radelten wir ein Stück der Rench entlang, bevor es dann in Hesselbach bergiger wurde. Ein herrlicher Singletrail über den Bergrücken zwischen Hesselbach und Ödsbach führte uns zur Ofenlochhütte. Nach dem Motto „steil ist geil“ erreichten wir nach einer kurzen Rast den Moosturm.

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Wegen der kalten Temperaturen fuhren wir dann gleich weiter zum Lothardenkmal und erwärmten uns nach einer kühlen Abfahrt bei einem Kaffee auf der Kornebene.

Zwei „Plattfüße“ verlangsamten danach das Tempo Richtung Teufelskanzel. Weiter ging es über Gengenbach, Bermersbacher Bildstöckle, Guttahütte auf dem Kandelweg zur unterhalb der Geroldseck gelegenen Burgwirtschaft. Nach dem Mittagessen fuhren wir vorbei am Sodhof zum Kambacher Eck, wo uns unser Bäckermeister Gerd Schwaab mit Sekt und Kuchen überraschte. Von da an waren es noch neun bergige Kilometer bis zum Gasthaus „Zum Kreuz“ auf den Hohenhäusern. Regenwolken trübten am Sonntagmorgen etwas die Stimmung. Trocken erreichten wir noch die Schutterquelle, vor Waldkirch wurden wir aber von einem ersten Schauer überrascht. Nach einem kurzen Fotostop auf der Kastelburg erwarteten uns über neunhundert Höhenmeter zum Kandelgipfel. Teils im Nebel, teils in den Wolken, sahen wir kurz vor dem Gipfel die ersten weißen Flecken zwischen den Bäumen. Heftige Graupel- und Regenschauer begleiteten uns auf der Abfahrt Richtung St. Peter. Durchnässte Kleidung, sowie eiskalte Finger zwangen uns zu einer Aufwärmpause in einer Strauße im Glottertal, bevor wir mit dem Zug von Denzlingen nach Offenburg fuhren. Nach 32 Mittwochstreffs, einer dreitägigen Alpentour und der Abschlussfahrt endet für uns die Radsaison.